Frühlingserwachen zwischen Schnee und Sonnenschein
Ein Wanderurlaub im April kann in den Alpen vieles sein – nur nicht vorhersehbar. Genau das durfte ich in diesem Frühjahr in Garmisch‑Partenkirchen erleben. Während im Tal bereits die ersten Blumen blühten und die Cafés ihre Terrassen vorbereiteten, hielten sich auf den Gipfeln und in den oberen Lagen noch verbliebene Schneefelder. Perfekte Bedingungen für alle, die den Reiz der Übergangszeit lieben: frische Luft, Kontraste in der Landschaft und leere Wege.
Mein Hotel lag direkt am Bahnhof – ideal, um jeden Morgen unkompliziert zu starten. Von dort aus habe ich fünf abwechslungsreiche Touren unternommen, die ich alle mit der Bergfex‑App getrackt habe. Begleitet haben mich meine Sony RX100 II und mein iPhone, mit denen ich die wechselnden Lichtstimmungen und die alpine Kulisse eingefangen habe.
Alle Routen findet ihr unter den Fotos!
1. Garmisch-Partenkirchen – Eckbauer – Klammhaus – Seehaus – Boblift-Gondelstation – zurück (23,2 km)
Die erste Tour war ein echtes Abenteuer: Da viele Wanderwege nach dem Winter noch gesperrt waren, musste ich oft spontan umplanen und bin kreuz und quer durch die Landschaft gewandert. Vom Bahnhof ging es zunächst Richtung Eckbauer, dann weiter zum Klammhaus und Seehaus. Über kleine Umwege und teils noch verschneite Abschnitte erreichte ich die Boblift-Gondelstation, bevor es zurück nach Garmisch-Partenkirchen ging. Gerade diese Unvorhersehbarkeit und das Improvisieren machten die Tour besonders reizvoll – und zeigten, wie wichtig Flexibilität und eine gute App-Navigation im Frühjahr sind.
Die komplette Route findet ihr hier!
2. Zum Eibsee und zurück – 34,1 km purer Flow
Diese Tour war zweifellos die Königsetappe. Früh gestartet, führte mich der Weg entlang schöner Forstpfade und über ruhige Abschnitte Richtung Zugspitze. Der Eibsee empfing mich mit türkisgrünem Wasser und einer stillen, fast mystischen Atmosphäre. Der Rückweg war lang, aber erfüllend – genau die Art von Tour, die man abends noch in den Beinen spürt und im Herzen behält.
Die komplette Route findet ihr hier!
3. Wank-Mittelstation – 8,32 km kompakt und aussichtsreich
Der Wank gilt als einer der sonnigsten Berge der Region, und selbst im April war der erste Teil der Route angenehm zu gehen. Je höher ich kam, desto frischer wurde jedoch die Luft – und die Schneereste machten sich bemerkbar. An der Mittelstation bot sich ein herrlicher Blick über das Werdenfelser Land.
Die komplette Route findet ihr hier!
4. Nach Kreuzeck und zurück – 23,2 km Klassiker
Der Weg Richtung Kreuzeck führte durch Wälder, entlang kleiner Bachläufe und auf Abschnitte, die im April noch erstaunlich einsam waren. In höheren Bereichen lag stellenweise noch Schnee.
Die komplette Route findet ihr hier!
5. Wank-Runde – 19,8 km mit Panorama
Diese Runde ist ein echter Genusstipp: lange, aber nie langweilig. Teilweise lagen hier noch Schneefelder, die der Frühlingssonne trotzten. In höheren Bereichen lag stellenweise noch Schnee, der vor allem im Schatten hart und glatt war. Gutes Schuhwerk war hier absolut unverzichtbar. Die Stille und das Panorama auf Alpspitze, Zugspitze und Kramer begleiteten mich über weite Strecken.
Die komplette Route findet ihr hier!








































