Forstbotanischer Garten Köln


Ein Spaziergang mit meiner Kamera durch den Forstbotanischen Garten in Köln

Manchmal fühlt sich der Winter für einen Moment wie Frühling an. An diesem Februartag war es überraschend angenehm warm, die Sonne schien von morgens bis abends – perfektes Wetter für einen entspannten Spaziergang durch den Forstbotanischen Garten in Köln. Das Licht war klar und weich zugleich, genau diese besondere Stimmung, die man im Winter nur an wenigen Tagen erlebt.

Zwischen kahlen Bäumen zeigten sich bereits die ersten Knospen und sogar vereinzelte Blüten – kleine Vorboten des Frühlings. Dazwischen begegnet man hier einer beeindruckenden Anzahl von Pfauen, die sich frei im Garten bewegen. Mit ihrer ruhigen Präsenz und den schillernden Farben setzen sie wunderschöne Kontraste zur noch zurückhaltenden Winterlandschaft und werden ganz selbstverständlich zu den heimlichen Stars jedes Spaziergangs.

Fotografiert habe ich mit der Canon EOS R und dem Canon EF 50 mm f/1.4 USM. Diese Kombination lädt dazu ein, langsamer zu werden und Details bewusst wahrzunehmen – das Spiel aus Licht und Schatten, die Struktur der Knospen, ein Pfau im perfekten Sonnenlicht. Ein Spaziergang, der nicht nur Bilder, sondern vor allem gute Stimmung hinterlässt.


Begegnungen mit unerwarteten Stars

Was diesen Ort jedoch wirklich besonders macht, sind seine tierischen Bewohner. Eine erstaunlich große Anzahl von Pfauen lebt hier – und sie begegnen einem mit einer Selbstverständlichkeit, als wären sie Teil der Gartenarchitektur. Mal stehen sie mitten auf dem Weg, mal thronen sie auf niedrigen Mauern oder bewegen sich mit eleganter Gelassenheit durchs Unterholz. Die Farben der Pfauen spiegeln die Töne der Natur wider, sodass sie zwischen den Sträuchern und auf den blühenden Wegen beinahe mit ihrer Umgebung verschmelzen und dort erstaunlich gut getarnt sind.

Als Fotografin liebe ich genau diese Kontraste: die opulenten Blautöne der Pfauenfedern vor dem ruhigen Braun des Winterbodens, die klaren Linien ihrer Silhouetten gegen den hellen Himmel. Es sind diese unerwarteten Momente, die einen Spaziergang in eine kleine Entdeckungsreise verwandeln.