Aachener Laternen


Aachens Lichtgestalten: Ein Blick nach oben in der Kaiserstadt

Wer mit offenen Augen durch Aachen geht, der merkt schnell: Die Stadt erzählt ihre Geschichte nicht nur über das Pflaster unter unseren Füßen oder die imposanten Mauern des Doms. Manchmal muss man den Blick ein Stück höher wandern lassen – dorthin, wo das Licht der Stadt zu Hause ist.

Ein Hauch von Nostalgie und 185 Jahre Geschichte

Wusstet ihr, dass die Geschichte des Aachener Kunstlichts bereits im Jahr 1838 begann? Am 12. September jener Zeit wurden in der Innenstadt die ersten gasbetriebenen Laternen entzündet. Ein technologischer Quantensprung, der das nächtliche Leben der Öcher für immer veränderte.

Heute sind es vor allem die nostalgischen Leuchten im historischen Pfalzbezirk und rund um das Rathaus, die den Charme der Altstadt prägen. Diese „klassischen“ Laternen mit ihren verschnörkelten Details wirken fast so, als stammten sie direkt aus einer anderen Epoche – auch wenn im Inneren längst moderne LED-Technik Einzug gehalten hat.

Fotografisch gesehen bietet Aachen eine ganz besondere Kulisse. Wenn zur Blauen Stunde die Lichter angehen und sich das warme Gelb der Laternen auf den feuchten Kopfsteinpflastergassen rund um den Dom spiegelt, entsteht eine fast magische Ruhe.

Mit meinem Objektiv habe ich versucht die Details einzufangen: die gusseisernen Verzierungen, die Form der Glaskörper. Leider konnte ich die Art, wie das Licht die Architektur des Doms und der Krämerstraße in Szene setzt nicht festhalten. Dies werde ich auf jeden Fall nachholen.

Hier ist meine kleine Hommage an die Lichtbringer von Aachen. Viel Spaß beim Durchklicken meiner Galerie!