Kirmes in Köln, so schön bunt

Wenn das Deutzer Rheinufer zum Schauplatz des Frühlingsvolksfests wird, treffen Welten aufeinander. Jenseits von Trubel und Zuckerwatte entdeckte ich hier ein erstklassiges Revier für farbenfrohe Kontraste.

Die Ästhetik des Stillstands

An einem sonnigen Karfreitag war ich mit meiner Canon RP und dem Canon 24 mm f/2.8 IS USM am Rhein unterwegs und landete beim Frühlingsvolksfest in Köln-Deutz. Der Karfreitag bot eine ganz besondere Atmosphäre: Alle Fahrgeschäfte standen still, die Buden waren geschlossen.

Für Fotografen ist dieser Stillstand ideal. Ohne die üblichen Menschenmassen lässt sich die Architektur der Fahrgeschäfte in aller Ruhe studieren. Das 24-mm-Objektiv ist hierbei perfekt, um die imposanten Stahlkonstruktionen des Riesenrads oder der Achterbahnen vor dem weiten blauen Himmel freizustellen. Es ist eine seltene Gelegenheit, die grafischen Formen und Details einzufangen, die im Trubel sonst untergehen.

Fotos vom Kölner Frühlingsvolksfest 2019

Fotografie-Tipps für den Jahrmarkt am Tag

Um die Farben und Strukturen bei strahlendem Sonnenschein optimal einzufangen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Blende schließen für maximale Schärfe: Nutzen Sie eine mittlere Blende (z. B. f/8 oder f/11). So stellen Sie sicher, dass die komplexen Konstruktionen der Fahrgeschäfte von vorne bis hinten knackscharf abgebildet werden.

Mit harten Kontrasten spielen: Die Mittagssonne erzeugt oft tiefe Schatten. Nutzen Sie diese, um grafische Muster in den Metallgerüsten zu betonen. Achten Sie bei der Belichtung darauf, dass die hellen Farben der Buden nicht „ausfressen“ (überbelichten).

Perspektive und Weitwinkel: Das 24-mm-Objektiv erlaubt es, nah an die Motive heranzutreten. Nutzen Sie Schienen oder Absperrungen als führende Linien, die den Blick des Betrachters tief in das Bild hineinziehen.

Ob in der Stille des Feiertags oder bei strahlendem Sonnenschein – das Deutzer Rheinufer bietet auch ohne Betrieb unzählige Motive für jeden Fotografie-Begeisterten.